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Hier bloggt Hansjürgen Schuster, Steuerberater-Examenstraining SteuerExTra zur Steuerberaterprüfung!

Blog zur Steuerberaterprüfung von SteuerExTra

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Donnerstag, 21. Januar 2021 - 19:27 Uhr
Was macht eine Prüfungssimulation für die mündliche Steuerberaterprüfung aus?

Der Begriff Prüfungssimulation wird unterschiedlich verstanden und verkauft. Bei der untauglichsten Variante handelt es sich um einen Unterrichtsraum, der zum Unterricht hergerichtet ist, mit einigen PrüfungskandidatenInnen und einem Prüfer, der wie ein Lehrer agiert und Fragen stellt. Quasi ein Frage-Antwort-Spiel wird betrieben, wie in einer Quizshow.

SteuerExTra hat seit 2007 eine prüfungsnahe Prüfungssimulation. Wir schaffen eine Prüfungsatmosphäre, die beim Raum und seine Herrichtung beginnt und in ein entsprechendes Prüferverhalten mündet. Unser Ziel ist es, so nah wie möglich an der realen Prüfungssituation zu sein. Ein Prüfungsgespräch ist das Ziel. Manche unserer Teilnehmer bemerkten nach ihrer Prüfung, dass es bei uns sogar schlimmer war als in der realen Prüfung. Ich nehme das als Kompliment, denn es zeigt, dass wir auf alle möglichen Situationen vorbereitet haben, wenn die tatsächliche Prüfung als leichter empfunden wurde. Belohnt wird derjenige, der vorbereitet ist!

Konsequenz: Nicht jede angebotene Prüfungssimulation bedeutet eine prüfungsnahe Simulation.

Donnerstag, 21. Januar 2021 - 17:51 Uhr
Webinar- bzw. Videokonferenzsystem

Durch die Corona-Pandemie setzen die Lehrgangsanbieter plötzlich auch Webinar- und Videokonferenzsoftware ein. SteuerExTra hat bereits seit 2016 hierzu Erfahrungen.

Auch am Gymnasium meiner Tochter findet Online-Unterricht statt. Dort setzt man BigBlueButton ein, ein fragwürdiges aber billiges System. Meine Tochter schildert die täglichen Probleme damit. Das Programm ist schnell überlastet, schmeißt den Lehrer oder Teilnehmer raus, mal funktioniert der Ton, aber nicht das Bild oder umgekehrt oder das Bild verlangsamt sich. Einwahlprobleme gibt es auch immer wieder. So habe ich BigBlueButton auch als Fremd-Dozent eines Lehrgangsanbieters kennengelernt. Zudem fehlen komfortable Features, die andere Programme bieten.

SteuerExTra setzt drei andere Programme ein, nämlich Edudip-next, GoToTraining und GoToMeeting. Was die Verlässlichkeit angeht, sind GoToTraining und GoToMeeting nicht zu schlagen. Euduip ist ein deutsches System, die Firma hat aber den Fehler gemacht, schneller durch Corona zu wachsen als die Technik und der Support es erlaubte. So kommt es dort wegen Überbeanspruchung durch zu viele User auch schon mal zu Ausfällen und Nicht-Erreichbarkeiten.

Wieder andere Anbieter nutzen Adobe Connect, das auch zuverlässig läuft. Den Rest der Technik-Angebote von anderen Anbietern hat so seine Macken.

Montag, 14. Dezember 2020 - 10:39 Uhr
Gerechtigkeit und Objektivität in der mündlichen Steuerberaterprüfung?

© Pixabay

Glauben Sie noch an den Weihnachtsmann? - Nein? - Dann ist eigentlich alles zu dem Thema gesagt und wir gehen davon aus, dass Sie nicht alles glauben, was so über die mündliche Steuerberaterprüfung erzählt wird.

Wir von SteuerExTra helfen insbesondere Wackelkandidaten, die subjektive Seite der Prüfung zu verstehen und sie bei Kurzvortrag und Prüfungsgespräch zu berücksichtigen. Details dazu in unserem Veranstaltungsprogramm.

Wie viel Zeit, Geld und Nerven stecken in Ihrem Projekt? Die soziale Anerkennung in Ihrem Umfeld steigt auch nicht mit fortwährender Vorbereitungsdauer auf die Steuerberaterprüfung. Ein Grund, einmal links oder rechts vom "Mainstream" zu schauen.

Donnerstag, 10. Dezember 2020 - 11:46 Uhr
Die Nachahmer-Lehrgangsanbieter: "Es ist alles nur geklaut!"

Schon bei den Prinzen hieß es in den Neunzigern: Es ist alles nur geklaut!

Es ist schon irgendwie lustig zu sehen. Ca. 2005 haben mein Kollege und ich das Power-Coaching-Training mit spezieller Kurzvortragsoptimierung und realistischer Prüfungssimulation konzipiert und seit 2006 durchgeführt. Es wurde sehr erfolgreich. In den Anfangsjahren waren z.B. die bayerischen Plätze innerhalb von wenigen Stunden vergeben und das Training ausgebucht. Das merkten natürlich die lieben großen Mitbewerber und gaben sich ans nachahmen. Geschenkt! Das ist leider zulässig.

Vor einigen Jahren dann habe ich die Begriffe Recall und Wackelkandidat für die mündliche Steuerberaterprüfung adaptiert. Diese Begrifflichkeiten waren bis dahin in der Steuerberaterprüfungswelt nicht üblich. Hintergrund war, dass meine Familie (3 Mädels - Mehrheitsprinzip half mir nicht) gerne DSDS sahen und ich (musste) es somit auch. Dort hatte der liebe Dieter Bohlen diese Begriffe regelmäßig verwendet. Es blieb nicht aus, dass ich diese Begriffe intuitiv in die mündliche Steuerberaterprüfung überführte. Die Begriffe wurden angenommen und weiter getragen.

Nun wird auch das wieder nachgeahmt. Ein weiterer Lehrgangsanbieter kommt nun mit einem Wackelkandidaten-Special, das inhaltlich meinem Power-Coaching-Training nachgebildet ist, für die mündliche Steuerberaterprüfung auf dem Markt! Sogar die maximale Teilnehmerzahl ist identisch. Natürlich ist so eine Nachahmung rechtlich zulässig, dennoch finde ich dies nicht in Ordnung. Es offenbart, dass selbst einige der großen Lehrgangsanbieter Probleme mit eigenen guten Ideen haben. Haben sie eine Innovations-Leere?

Für Sie als Teilnehmer*innen ist das vielleicht nebensächlich. Nehmen Sie Generika oder das etwas teurere Original? Es ist Ihre Entscheidung!

Ich nehme es als Kompliment und fühle mich geehrt, dass SteuerExTra-Ideen offenbar Inspiration für andere Lehrgangsanbieter sind. Damit liege ich wohl nahe an den Wünschen und Bedürfnissen von Prüfungskandidaten*innen der Steuerberaterprüfung, sonst wäre dem ja nicht so.

Übrigens, auch Digitalangebote sind bei SteuerExTra schon seit 2016 im Programm und nicht erst seit Corona. Die technischen Erfahrungen seitdem sind Gold wert.

Mittwoch, 18. November 2020 - 16:03 Uhr
Kurzvorträge für die mündliche Steuerberaterprüfung vor dem Spiegel üben?

© 123rf.com / Elnur Amikishiyev

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hält den schönsten Kurzvortrag im ganzen Land?

Nun lese ich schon wieder den Unfug, dass heutige Prüfungskandidaten auf die Vorbereitungsmethoden der 80-iger zurückgreifen und Kurzvorträge vor dem Spiegel üben sollen. Damals gab es kein Internet, keine Digitalkameras und keine Smartphones. Heute ist eben heute. Der vor dem Spiegel gehaltene Kurzvortrag hat den elementaren Makel, dass sich der Vortragende beim Vortrag mit seinem Spiegelbild mehr beschäftigt als mit dem Kurzvortrag. Das sieht und hört man. Darunter leidet die Qualität des Vortrags. Man muss "sich" völlig beim Vortrag ausschalten und die Gedanken nur mit dem Vortrag verbinden. Gedanken wie wirke ich, stehe ich richtig, warum schauen die Prüfer so komisch, führen zur Verunsicherung und Ablenkung. Wie viele Kurzvorträge habe ich mir schon angehört, bei dem es dem oder der Vortragenden wichtiger war, ob die Haare richtig liegen oder der Anzug/das Kleid perfekt sitzt. Entsprechend schlecht war dann der Vortrag. Heute kann man mit einem Stativ und einem Smartphone seinen Vortrag viel realistischer einfangen und sich dabei ohne Ablenkung auf den Vortrag konzentrieren und authentisch wirken.

Wer sich beim Kurzvortrag verbessern will oder muss, dem sei das Live-Online-Training "Kurzvortragstuning" unter dem obigen Link empfohlen.

Dienstag, 17. November 2020 - 11:03 Uhr
Vorstellung der SteuerExTra-Online-Angebote für die mündliche Steuerberaterprüfung

© Pixabay

Nach dem die erste Bekanntgabewelle der Steuerberaterprüfungsergebnisse kurz vor Weihnachten 2020 erfolgt ist, bietet SteuerExTra ein kostenloses Informationswebinar zu den eigenen Online-Angeboten an. Erfahren Sie, was SteuerExTra anbietet und welche Philosophie hinter den Online-Trainings steckt.

Anmeldungen sind ab sofort unter dem obigen Link möglich!

Montag, 9. November 2020 - 08:49 Uhr
Schräge Fragen in mündlichen Steuerberaterprüfungen

© 123rf.com / Antonio Guillem

Wussten Sie, dass es ab und zu in mündlichen Steuerberaterprüfungen auch "schräge Fragen" zu längst abgeschafften oder mittlerweile bedeutungslosen Themen gab? Weshalb? Man wollte eine Begründung für das spätere negative Prüfungsergebnis initiieren. Passiert selten, aber passierte.

Im übertragenen Sinne: Wenn ich jetzt Fragen zur Bedienung von manuellen und elektrischen Schreibmaschinen stellen würde, wer könnte sie noch beantworten? Welche Firma benutzte die Kugelkopftechnik bei ihren Schreibmaschinen?

Details dazu und wie man mit solchen Fragen umgeht, im Online-Seminar "Der Wackelkandidat in der mündlichen Prüfung"

Montag, 2. November 2020 - 18:04 Uhr
Berufsrecht für die mündliche Steuerberaterprüfung

© 123rf.com / Andriy Popov

Zuzeit bin ich mit der Skripterstellung für das Berufsrecht in der mündlichen Steuerberaterprüfung noch beschäftigt. Es ist einerseits eine Auftragsarbeit für einen "neuen Player", andererseits werden die Unterlagen auch im Rahmen einer Webinarreihe im Dezember eingebunden werden. Unter dem Link kann man sich schon mal informieren.

Montag, 26. Oktober 2020 - 16:43 Uhr
Was steht gerade an zum Thema mündliche Steuerberaterprüfung?

Heute und Morgen bin ich mit der systematischen Auswertung und Fortschreibung meiner Mindmaps zur mündlichen Steuerberaterprüfung beschäftigt.

Die Mindmaps sind zu den Nebengebieten und zeigen Fragenkomplexe. Soweit es geht, verfolge ich eine Zielorientierung bei der Vorbereitung auf die mündliche Steuerberaterprüfung.

Diese Mindmaps werden sowohl von den Teilnehmern*innen meiner Webinare und Präsenzveranstaltungen genutzt, sie dienen mir allerdings auch als Stichwortgeber, denn für die Prüfungsimulationen brauche ich viele Themen, um daraus Fragen zu formulieren.

Dienstag, 13. Oktober 2020 - 11:45 Uhr
Ist ein Präsenz-Vorbereitungskurs für die mündliche Steuerberaterprüfung nötig?

Zunächst: Jeder kann und soll die Kursart wählen, bei der er/sie sich wohlfühlt und davon überzeugt ist, dass diese Vorbereitung für sie/ihn zielführend ist.

Aus meiner langjährigen Beobachtung kann ich sagen, dass die Präsenz-Theoriekurse mit Frontalunterricht sehr ineffizient sind. Viel Zeitaufwand, wenig Nutzen. Aber wer sich so wohlfühlt, soll es machen.

Die mündliche Steuerberaterprüfung ist einfacher als die schriftliche Prüfung, aber man kann die Themen und Fragen nicht eingrenzen. Ebenso ist die fachliche Tiefe sehr unterschiedlich. Auch setzen die Bundesländer unterschiedliche Schwerpunkte bei den Nebengebieten. Der Einsatz von Gesetzen wird auch unterschiedlich gehandhabt.

Wie will ein Theorie-Präsenzkurs beispielsweise auf eine solche Originalfrage vorbereiten?

A ist privater Parkplatzbetreiber. Er überlässt die Parkplätze zur Nutzung (Abstellen von Fahrzeugen). Bis zu max. 2 Stunden darf man dort kostenlos mit Parkscheibe parken. Wenn die max. Zeit überschritten wird, wird ein erhöhtes Entgelt von 30€ erhoben. Die Regelungen wurden vor der Einfahrt ausgehängt.
B ist Halterin des Fahrzeuges. Da die maximale Zeit überschritten wurde, wollte A von B 30€ erheben.
Zu Recht?

Gleich vorab: Zunächst wurde der Fall aufgebaut, wie hier ein Anspruch entstehen könnte. Später wurde dann eingeführt, dass B zwar die Halterin war, aber an dem Tag nicht mit dem Auto gefahren ist. Diese Neuerung wurde von den meisten nicht richtig verstanden. So wurde uns nicht klar, dass eigentlich eine weitere Person im Spiel war.


Um hier eine Lösung systematisch auf den Weg zu bringen, benötigt es mehr als im BGB-Teil für einen Unterrichtstag zu schnuppern. Das ist Jura pur.

Die Wissensaneignung durch lernen kann einem kein Unterricht abnehmen. Daher reichen m.E. Fern-Lehrgangsunterlagen eines Anbieters aus, um sich wissensmäßig auf die Prüfung vorzubereiten. Der Rest ist Selbstdisziplin. Je früher man anfängt, desto besser. Ab November zum Beispiel.
Dazu kommen dann noch die Kurzvortragsthematik und die Prüfungssimulation, um den Prüfungskandidaten*in auf die Prüfung vorzubereiten. Man kann auch mit Kollegen*innen Arbeitskreise bilden.

Übrigens, die Lösung des o.g. Falls war m.E. in der Prüfungsrunde nicht lösbar, wenn nicht zufällig ein Jurist unter den Prüfungskandidaten*innen gewesen ist, dessen Insel des Wissens bei Jura natürlich weit größer als bei anderen Prüfungskandidaten*innen ist. Wichtig wäre m.E. im Fall sinnvolle Teilaspekte entsprechend der eigenen Inseln des Wissens einzubringen, wie das juristische Grundschema für vertragliche/vertragsähnliche Ansprüche, Eigentumsansprüche, Ansprüche aus unerlaubter Handlung/Gefährdungshaftung und Ansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung. Möglichst in der richtigen Reihenfolge. Damit wäre die Prüfungsrunde auch ohne konkrete Lösung schon ausgefüllt gewesen.

Sicher interessiert noch, in welchem Bundesland die Beispielsfrage gestellt wurde? B E R L I N ! Wieso ist das wichtig? Weil dort die mündliche Prüfung ohne Gesetze etc. durchgeführt wird. Schöne Grüße vom Gedächtnis!

Lernt man so etwas in den Präsenz-Lehrgängen für die Vorbereitung auf die mündliche Steuerberaterprüfung? Nein! Man kann an den wissensmäßigen Erfordernissen der mündlichen Steuerberaterprüfung vorbei lernen. Also lieber etwas länger überlegen, ob man den geeigneten Vorbereitungsmix für sich gefunden hat.

Viel Erfolg dabei!

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