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Hier bloggt Hansjürgen Schuster, Steuerberater-Examenstraining SteuerExTra zur Steuerberaterprüfung!

Blog zur Steuerberaterprüfung von SteuerExTra

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Montag, 20. November 2017 - 12:58 Uhr
Ergebniseingänge der schriftlichen Steuerberaterprüfung 2017

Diesmal etwas zur schriftlichen Steuerberaterprüfung. Die Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Steuerberaterprüfung 2017 erfolgen ab Anfang Dezember traditionell beginnend mit Mecklenburg-Vorpommern. Auch dieses Jahr stelle ich gerne einen Ergebnisdienst in Netz, damit andere Prüfungskandidaten sich schnell darüber informieren können, ob zu Hause etwas im Briefkasten ist oder sein könnte.

Das klappt nur, wenn Sie liebe Prüfungskandidaten/-innen auch mitmachen und SteuerExTra möglichst unverzüglich über einen Ergebniseingang informieren. Der Mitteilungsbutton befindet sich inzwischen mehrfach auf der Homepage und die Eingabe ist standardisiert und dauert vlt. 1 Minute. Ich setzte daher darauf, dass Sie sich daran beteiligen!

Mittwoch, 15. November 2017 - 08:24 Uhr
Mündliche Steuerberaterprüfung und Lehrgangsmaterialien: Nur Mut zur Aussortierung!

Vielleicht haben Sie es schon festgestellt, dass viele Lehrgangsanbieter Unmengen an Material für die mündliche Steuerberaterprüfung bereitstellen. Man wird geradezu erschlagen von den Materialien. Sie meinen es einfach zu gut! Dann fragt man sich natürlich, ob man das Ganze überhaupt bis zur mündlichen Prüfung durcharbeiten, geschweige denn behalten kann?

Weniger ist mehr! (Ein SteuerExTra-Leitbild) Es gibt keine zielorientierte Vorbereitung auf die möglichen Themen der mündlichen Prüfung! Es ist aber kein Allheilmittel, deshalb die Prüfungskandidaten mit Unterlagen "zuzuschütten". Die Themen sind nun einmal unerschöpflich! Aber: Sie haben ein sicheres Fundament aus der Vorbereitung für die schriftliche Prüfung, das nun weiterentwickelt werden kann. Damit man nicht planlos lernt, wäre ein persönlicher Lernplan sinnvoll! Es lässt sich recherchieren, welche Themenbereiche und Fachgebiete in den mündlichen Prüfungen der jeweiligen Bundesländer üblicherweise behandelt werden. So fragen die Prüfer nicht in jedem Bundesland nach VWL/BWL und wenn dann doch überraschenderweise, dann gilt es mit dem persönlichen Erfahrungsschatz zu improvisieren. Improvisieren ist eine Notwendigkeit für die mündliche Prüfung, die auch geübt werden sollte.

Für ein Wiederholen von Themen aus den Unterlagen der schriftlichen Prüfung ist keine Zeit bzw. besteht auch keine Notwendigkeit. Die Themen kann man mit Kurzvorträgen repetieren und erhält oftmals dadurch auch eine neue Sichtweise, weil Zusammenhänge klarer werden.

Die sog. Nebengebiete sollten bundeslandspezifisch gelernt werden.

Bedenken Sie bei aller Lernerei, wie tief ein Prüfungsgespräch überhaupt gehen kann? In einigen Bundesländern gibt es beim Prüfungsgespräch auch keine Gesetze etc.? Dieser Rahmen bestimmt die Fragemöglichkeiten. Ich betone das, weil viele Lehrgangsunterlagen in der Detaillierung überfrachtet sind.

Fit sollten Sie in jedem Fall hinsichtlich neuer, relevanter Rechtsprechung, BMF-Schreiben, Gesetze und Gesetzesvorhaben sein.

In einigen Bundesländern, wie NRW, wird auch erwartet, dass die Wirtschaftspresse in den letzten Wochen vor dem Prüfungstermin einschließlich des Prüfungstages verfolgt wird. Hier können sich Aufhängerthemen ergeben. Auffällige Aufhängerthemen (siehe letzten Beitrag) sind für alle Bundesländer relevant.

Aus alle dem zimmert man sich dann seinen eigenen Lernplan. Aber die vielen, zum Teil überzogenen Lehrgangsunterlagen von A-Z durcharbeiten und repetierbar behalten, wird kaum gelingen.

Auf geht`s!

Samstag, 11. November 2017 - 00:00 Uhr
Mündliche Steuerberaterprüfung: aktuelle Aufhänger-Themen

Jedes Jahr stelle ich bei der Durchsicht von vielen Prüfungsprotokollen fest, dass in den mündlichen Steuerberaterprüfungen, in den Prüfungsrunden, auch aktuelle Themen als Aufhänger verwendet werden. So war es in der Vergangenheit beispielsweise mit:

- Schlecker-Pleite unter insolvenzrechtlicher Betrachtung,
- CD-Ankäufe der Länder mit Bankkontodaten deutscher Anleger in der Schweiz unter verfahrensrechtlicher Sicht,
- B-Promi Hard-Cora wegen kosmetischer Operationen als außergewöhnlicher Belastung,
- Folgen der Supreme-Krise,
- Gewinne aus Fernseh-Formaten wie Big-Brother, Dschungelcamp, Wer wird Millionär in der Promi-Version.

Was wird wohl in der mündlichen Steuerberaterprüfung 2018 als aktuelle Aufhängerthemen dienen? Haben Sie schon für sich eine Liste gemacht?

Donnerstag, 9. November 2017 - 10:42 Uhr
Der Kurzvortrag zur mündlichen Steuerberaterprüfung und die Füllwörter

Spätestens, wenn die ersten Übungs-Kurzvorträge vor Publikum gehalten werden, kommen sie, die Füllwörter wie "Äh" "Ähm" usw., die in keinem Kurzvortragsbuch stehen. Vor ein paar Tagen war ich auf einem Elternabend meiner Kinder und die vortragende Lehrkraft hatte ein weiteres Füllwort parat. „GENAU!“ Quasi als running Gag. Ich hätte eine Strichliste machen können und wäre locker auf 100x gekommen. Der Inhalt des Vortags der Lehrkraft war mir nach dem Elternabend kaum noch präsent, aber das "GENAU" schon. So soll es doch sicher nicht bei Ihrem Kurzvortrag werden!

Dass Füllwörter generell vorkommen, ist weder schlimm noch ein Problem. Unter Stress oder bei Unsicherheiten (Kurzvortrag) kann sich das aber zu einem lästigen quantitativen Phänomen entwickeln. Konzentriert vor oder während des Vortrags daran denken, hilft auch nicht, weil dann die Konzentration vom Vortrag hin zur "Äh"-Vermeidung über geht.

Um festzustellen, ob Sie auch zu "Ähs", "Ähms" “hms“ oder „genau“ neigen, nehmen Sie einen Ihrer Übungsvorträge vor Publikum audiomäßig einmal auf und hören ihn sich anschließend an. Empfinden Sie die Füllwörter als störend, so wird es auch bei den zuhörenden Prüfern so sein.

Natürlich zeige ich in meinem Live-Online-Training "Kurzvortragstuning" oder der Präsenzveranstaltung "Power-Coaching-Training" Wege auf, wie sich das Phänomen eindämmen lässt.

Montag, 23. Oktober 2017 - 11:11 Uhr
Wackelkandidat in der mündlichen Steuerberaterprüfung

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Coaching von Wackelkandidaten in der mündlichen Steuerberaterprüfung. Die Frage, wann ist man Wackelkandidat kann unterschiedlich beantwortet werden. Meine Sichtweise:

- Vornote 4,0, weil man sich nicht mehr signifikant verschlechtern darf;
- Vornotenbereich 4,16 - 4,5, weil man sich hier verbessern muss.

Natürlich wackelt man bei einer Vornote von 4,5 mehr als bei 4,0, aber darum geht es nicht. Die Frage ist, mit welchen Maßnahmen kann man neben dem Fachlichen seine Position verbessern? Gibt es im Verhalten, in der Körpersprache oder sonst irgendwie Möglichkeiten dazu?

Aus meiner Coaching-Sicht ja! In der Vergangenheit konnten meine Wackelkandidaten damit oft sehr gute bis hin zu sensationelle Erfolge erzielen, die auch in den Feedbacks zu meinem Präsenztraining, dem Power-Coaching-Training, dokumentiert sind. Entsprechende Rückmeldungen der Prüfer und Vorsitzenden gegenüber meinen Prüfungskandidaten gibt es viele. Nur eine davon: Es muss doch schon etwas Besonderes geschehen sein, wenn eine Prüfungskommission nach der 4. Prüfungsrunde (incl. Vortrag sind es 7) sagt, dass die Prüfung nun beendet werden kann, weil keiner mehr rechnerisch durchfallen kann. Es sei denn, ein Prüfungskandidat hätte etwas dagegen?! Mein Wackelkandidat war im 3. Versuch mit einer Vornote von 4,5. Und ja, man kann damit auch nach der 4. Runde immer noch rechnerisch durchfallen. Was hat wohl die Prüfungskommission dazu bewogen, die Prüfung dennoch vorzeitig für beendet zu erklären?

Es ist ein Bündel von Mosaiksteinen, die ein entsprechendes Gesamtbild ergeben. Voraussetzung ist, dass der Prüfungskandidat dies auch annimmt und konsequent umsetzt. Das heißt möglicherweise auch, eigene Grenzen zu überwinden. In Prüfungsprotokollen steht als Synonym dazu immer nur: "kämpfen, kämpfen, kämpfen!"

Wie man das lebt und wirkungsvoll umsetzt, zeigt mein neues Live-Online-Training: Der Wackelkandidat in der mündlichen Steuerberatrprüfung. Details und der Termin werden rechtzeitig unter dem o.g. Link auf der SteuerExTra-Homepage eingestellt werden.

Freitag, 20. Oktober 2017 - 10:20 Uhr
Mündliche Steuerberaterprüfung: Die ersten Vorbereitungsschritte

Nach der Erholungsphase von der schriftlichen Steuerberaterprüfung muss man wieder zu einem Lernanfang finden. Die Motivation macht es einem zu diesem Zeitpunkt meist noch schwer.

Ich habe in einer kleine Mindmap ein paar typische "Balla-Balla-Fragen" aus mündlichen Prüfungen zusammengetragen. Zumeist Wissensabfragen zu Randerscheinigungen, die in Lernmaterialien zur mündlichen Prüfung nicht zu finden sind. Selbst die Frage: "Wo befindet sich der BFH?" hat bereits in meinen Prüfungssimulationen zu Problemen geführt, obwohl die Antwort wohl jedem klar sein dürfte. Die Anspannung in der mündlichen Prüfung kann daher zu seltsamen Antworten führen. So wurde bei mir der BFH von München auch schon nach Berlin, Karlsruhe und Luxemburg verlegt!

Übrigens, weil ich das gerade hier und da lese. Es gibt keine zielorientierte Vorbereitung auf die mündliche Steuerberaterprüfung und damit keinen eingrenzbaren Frage- und Vorbereitungsbereich. Man muss mit jeder Frage zumindest umgehen können.

Man kann die kleine Map als Einstieg und Beispiel für den nicht eingrenzbaren Fragebereich verstehen. Sie muss als Html-Datei downgeloaded werden.

Donnerstag, 19. Oktober 2017 - 10:30 Uhr
Vor den Ergebnismitteilungen der schriftlichen Steuerberaterprüfung

Die langweilige Zeit zwischen der schriftlichen Steuerberaterprüfung und der Ergebnisbekanntgabe:

Was macht man am besten nach der schriftlichen Prüfung? M.E. 2-3 Wochen gar nichts, was mit der Steuerberaterprüfung zusammenhängt. Es muss wieder Kraft und Motivation gesammelt werden, um die letzte Hürde bewältigen zu können. Genießen Sie daher diese Zeit.

Dann aber sollte langsam und zwanglos mit der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung begonnen werden. Langsam und zwanglos bedeutet, dass nicht sofort jeden Tag mehrere Stunden gelernt werden sollte, sondern langsam steigernd. Man beginnt mit beispielsweise 2 Abenden in der Woche und steigert sich dann bis zum erwarteten Ergebnisbekanntgabetermin.

Was soll man denn lernen? Ich höre immer wieder, dass die Prüfungskandidaten nach der schriftlichen Prüfung in ein "Loch" fallen. Sie glauben, dass sie nichts mehr wissen und haben kaum noch Motivation. Es fehlt der Antrieb. Deshalb 2-3 Wochen nichts tun und sich etwas gönnen!

Das Motivationsloch muss durch Disziplin im Zaum gehalten werden. Es gilt, kurz vor dem Ziel nicht schlapp machen! Irgendwann beginnen auch die mündlichen Vorbereitungskurse, die wieder für einen Lernrhythmus sorgen.

Der vorgeschlagene Beginn der eigenen Lernphase mit 2 Abenden pro Woche kann insbesondere für die Nebengebiete genutzt werden, soweit sie im jeweiligen Bundesland relevant sind. Auch eignet sich die Anfangslernphase dazu, mit den Kurzvorträgen zu beginnen. Es wird einige Zeit dauern bis man einen individuellen Ablaufplan für die Kurzvorträge gefunden hat. Am Anfang sollte man auch nur Themen aus dem schriftlichen Vorbereitungsbereich nehmen. Das fördert die Erinnerungen an verloren geglaubten Wissen und man hat fachlich eine relative Sicherheit, die bei den noch zu lernenden Nebengebieten noch fehlt.

Also: 2-3 Wochen Lernpause und dann geht`s wieder los!

Samstag, 5. August 2017 - 10:06 Uhr
Umfrage zu den Gründen für die hohen Durchfallquoten in der Steuerberaterprüfung der letzten zwei Jahre

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Die Gründe für die hohen Durchfallquoten in der Steuerberaterprüfung haben sicherlich unterschiedliche Gründe. Interessanterweise hat sich das BMF indirekt dazu in einem Interview geäußert. Den entsprechenden Zeitungsartikel kann man über den obigen Link sich auch ansehen bzw. downloaden.

SteuerExTra hat dies zum Anlass genommen, eine Umfrage unter den Prüfungskandidaten zu starten, welche Argumente des BMF man zustimmen könne. Diese Umfrage ist auch über den obigen Link erreichbar. Ich freue mich über eine rege Teilnahme.

Freitag, 21. Juli 2017 - 11:04 Uhr
Steuerliche Rücklagen § 6b EStG etc. in der Steuerberater-Bilanzklausur

Bilanzklausur Tipp:

Bei der jährlichen Analyse der sog. Musterlösung fiel auf, dass in Abweichung zu entsprechenden Fällen in den Vorjahren eine Rücklage (hier: gem. § 6b X EStG) ohne Aufführung und Nennung zukünftiger begünstigter Investitionen gebildet werden sollte. Die einzige Richtschnur war der geforderte "steuerlich niedrigste Gewinn".

Mehr dazu in meinem Live-Online-Seminar: Klausurenstrategie - Modul Bilanzrecht

Dienstag, 11. Juli 2017 - 18:44 Uhr
Nebenwirkungen eines Homepage-Updates

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Die SteuerExTra-Homepage erfährt in den nächsten Tagen zunächst ein technisches Update. Aufgrund dessen ist es möglich, dass einige Funktionen temporär oder dauerhaft nicht mehr zur Verfügung stehen.

Es findet eine längere Testphase statt. Am deutlichsten dürfte der optische Unterschied im Layout der Mobilvariante sein.

Wem Fehler/Unzulänglichkeiten auffallen, darf sie mir gerne mitteilen: info@steuerextra.de

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