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Die Umfragenoten sind zu gut!

Knapp 10 % der üblichen Umfrageteilnehmer haben inzwischen bei meinen Umfragen ihre Noten eingegeben.

Dis bisherigen Umfragen (Stand 20.12.2013) zu den Noten der Steuerberaterprüfung 2013 lassen vermuten, dass die Ergebnisse "zu gut" ausgefallen sind. Daran ändert sich auch nichts, wenn man berücksichtigt, dass die Prüfungskandidaten/-innen mit negativem Prüfungsentscheid sich bei diesen Umfragen zurückhalten. Das ist schließlich jedes Jahr so. Was ist die Konsequenz? Die mündliche Prüfung wird kein Selbstläufer sein. Das Thema Wackelkandidat wird sich zu den besseren Noten hin verschieben. In der Vergangenheit waren Einzelfälle festzustellen, die mit der Vornote 3,83 durchfielen. Rechnerisch kann man ohne weiteres auch mit der Vornote 3,5 in der mündlichen Prüfung durchfallen. Nur passierte dies eben in der Vergangenheit nicht, weil die Mündliche selten mit einer Gesamtnote von 5,0 endete. Wird das aber auch so sein, wenn sich die schriftlichen Vornoten im großen Stil in die 3er-Notenwelt wiederfinden? Oder werden die Prüfungskommissionen dann in der mündlichen Prüfung krititscher?

Die mündliche Steuerberaterprüfung ist auch eine subjektive Prüfung. Wie sagte einmal ein Prüfungsvorsitzender: "Wir können dieselbe Prüfungsleistung auf jede Note zwischen 3,0 und 5,0 setzen!"

Daher gilt es diesmal besonders auf Hut zu sein. Aber vielleicht relativiert sich der Eindruck noch durch die weiteren Votings ...


Kleine Ergänzung (Stand 21.12.2013): Nachdem Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und das Saarland ihre Ergebnisse versandt haben, haben wir bei unseren Power-Coaching-Trainings kaum Rücktritte wegen Nichtzulassung zur mündlichen Prüfung. Ist schon etwas merkwürdig ...


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