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Ergebnisse der Steuerberaterprüfung 2004/2005

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

Steuerberaterkammer
bzw.
Bundesland

zur Prüfung
zugelassen

vor oder während
der schriftlichen
Prüfung
zurückgetreten

schriftliche
Prüfung abgelegt
davon nicht
bestanden
an der
mündlichen
Prüfung
teilgenommen
vor oder während der mündlichen Prüfung zurück-
getreten
davon Bewerber aus dem Vorjahr davon nicht
bestanden
bestanden bis zum 31.05.2005 Steuerberater bestellt Durchfallquote bezogen auf die Spalten 4 und 10 Durchfallquote
des Vorjahres
Berlin 356 106 250 101 149 0 0 13 136 109 45,6% 79,7%
Brandenburg 138 44 94 39 55 0 0 6 49 42 47,9% 69,5%
Bremen 76 5 71 33 38 0 0 4 34 30 52,1% 70,1%
Hamburg 462 96 366 103 263 0 0 53 210 179 42,6% 66,3%
Hessen 767 181 586 224 366 0 4 30 336 301 42,7% 63,9%
Mecklenburg-Vorpommern 70 13 57 15 42 0 0 2 40 33 29,8% 57,7%
München 955 263 692 163 529 0 0 100 429 330 38,0% 58,6%
Niedersachsen 483 86 397 121 276 2 0 28 246 225 38,0% 58,3%
Nordbaden 262 59 203 69 134 0 0 15 119 84 41,4% 55,0%
Nordrhein-Westfalen * 1.910 441 1.469 473 9951 1 0 157 837 736 43,0% 49,4%
Nürnberg 355 111 244 65 179 0 keine Daten 18 161 145 34,0% 51,6%
Rheinland-Pfalz 236 62 174 72 102 0 0 6 96 81 44,8% 59,0%
Saarland 78 18 60 29 301 0 0 3 27 22 55,0% 65,4%
Sachsen 286 61 225 74 151 1 0 21 129 113 42,7% 63,7%
Sachsen-Anhalt 94 23 71 20 51 0 0 3 48 39 32,4% 71,7%
Schleswig-Holstein 166 32 134 32 102 1 0 27 74 67 44,8% 61,7%
Stuttgart 648 137 511 166 345 1 0 33 311 206 39,1% 56,1%
Südbaden 168 38 130 47 83 1 0 9 73 63 43,8% 55,8%
Thüringen 111 25 86 30 56 0 0 7 49 45 43,0% 57,6%
Insgesamt 7.621 1.801 5.820 1.876 3.946 7 4 535 3.404 2.850 41,5% 58,8%

Hinweis: fett gedruckt sind die Bundesländer, in denen Hansjürgen Schuster  im jeweiligen Jahr als Dozent im Rahmen von Vorbereitungslehrgängen zur Steuerberaterprüfung tätig war

* Steuerberaterkammern Köln, Düsseldorf und Westfalen-Lippe

1 1 Bewerber wegen Krankheit nicht teilgenommen

Bestehensquote nach der Vorbildung

Steuerberaterkammer bzw. Bundesland Gesamt

     Berufspraxis 2 Jahre

     Berufspraxis 3 Jahre

   

      Berufspraxis 7 Jahre

 

    

   Berufspraxis 10 Jahre

 

davon insgesamt Teilnehmer 
der Finanzverwaltung

Teil-
nehmer
bestan-
den
Durchfall-
quote
 

Teil-
nehmer

 

bestan-
den
Durchfall-
quote
 

Teil-
nehmer

 

bestan-
den
Durchfall-
quote
 

Teil-
nehmer

 

bestan-
den
Durchfall-
quote
 

Teilnehmer

 

bestanden

Durchfall-
quote

Berlin 250 152 85 44,1% 38 25 34,2% 30 17 43,3% 30 9 70,0% 13 9 30,8%
Brandenburg 94 31 18 41,9% 23 10 56,5% 21 13 38,1% 19 8 57,9% 1 1 0,0%
Bremen 71 51 25 51,0% 7 1 85,7% 9 7 22,2% 4 1 75,0% 0 0 0,0%
Hamburg 366 255 145 43,1% 41 27 34,1% 45 27 40,0% 25 11 56,0% 16 16 0,0%
Hessen 586 369 215 41,7% 98 62 36,7% 95 50 47,4% 24 7 70,8% 0 0 0,0%
Mecklenburg-Vorpommern 57 21 16 23,8% 8 5 37,5% 22 16 27,3% 6 3 50,0% 2 2 0,0%
München 692 504 305  39,5% 39  32  17,9%  94  68 27,7%   55 24 56,4%  18 16 11,1%
Niedersachsen  397 235 153 34,9% 34 20 41,2% 91 60 34,1% 37 13 64,9% 6 4 33,3%
Nordbaden  203 95 49 48,4% 53 40 24,5%  43 21 51,2%  12 9 25,0%  6 4 33,3%
Nordrhein-Westfalen *  1.469 688 386 43,9% 411 266 35,3% 276 159 42,4%  94 26 72,3% 57 51 10,5%
Nürnberg  244 168 112 33,3% 6 3 50,0% 62 42 32,3% 8 4 50,0% 1 1 0,0%
Rheinland-Pfalz 174 47 22 53,2% 60 40 33,3% 48 25 47,9% 19 9 52,6%  14 14 0,0%
Saarland  60 30 16 46,7% 4 2 50,0% 21 8 61,9% 5 1 80,0% 1 0 100,0%
Sachsen  225 98 57 41,8% 38 29 23,7% 55 32 41,8% 34 11 67,6% 3 3 0,0%
Sachsen-Anhalt  71 23 17 26,1%  10 8 20,0% 33 19 42,4% 5 4 20,0% 8 6 25,0%
Schleswig-Holstein  134 66 36 45,5% 14 9 35,7% 37 26 29,7% 17 4 76,5% 7 4 42,9%
Stuttgart  511 284 163 42,6% 114 84 26,3% 94 55 41,5% 19 9 52,6% 14

12

14,3%
Südbaden 130  52 29 44,2% 38 22 42,1% 29 15 48,3% 11 7 36,4% 7 3 57,1%
Thüringen  86 26 12 53,8% 15 6 60,0% 34 24 29,4% 11 7 36,4% 3 0 100,0%
Insgesamt 5.820 3.195 1.861 41,8% 1.051 691 34,3% 1.139 684 39,9% 435 167 61,6% 177 146 17,5%

 

A.       Steuerberaterprüfung

 1. Zur Steuerberaterprüfung 2004/2005 sind insgesamt 7.621 Bewerber zugelassen worden. Das sind 9,3 % weniger als im vergangenen Jahr (8.398).

 

 2. Vor oder während der schriftlichen Prüfung sind 23,6 % der Kandidaten zurückgetreten. Im Vorjahr waren es 23,4 %.

 

 3. Die Durchfallquote bei der schriftlichen Prüfung, die im Vorjahr 52,2 % betrug, ist auf 32,2 % gesunken. Die mündliche Prüfung haben diesmal 13,6 % der Kandidaten nicht bestanden. Im Vorjahr waren es 13,4 %.

 

 4. Die Durchfallquote ist im Vergleich zum vergangenen Prüfungszeitraum auf 41,5 % gesunken (Vorjahr: 58,7 %) und liegt damit unter der durchschnittlichen Durchfallquote der letzten 10 Jahre 
    (Prüfungszeiträume 1994/1995 bis 2003/2004), 49,8 %.

 

B.       Differenzierung nach der Dauer der gesetzlich vorgeschriebenen praktischen Tätigkeit gemäß § 36 Abs. 1 bis 3 StBerG

  

1. 
Die Absolventen eines Hochschulstudiums mit einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern (3.195), dies sind Prüfungsteilnehmer mit mindestens zweijähriger praktischer Tätigkeit, haben mit einer Durchfallquote von 41,8 % (Vorjahr: 59,7 %) schlechter abgeschnitten als die Absolventen eines Hochschulstudiums mit einer Regelstudienzeit von weniger als acht Semestern (1.051), also Prüfungsteilnehmer mit mindestens dreijähriger praktischer Tätigkeit. Von ihnen haben 34,3 % (Vorjahr: 46,0 %) die Prüfung nicht bestanden haben.

 

Die Durchfallquote der Hochschulabsolventen mit einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern war mit 53,8 % in Thüringen am höchsten. Die geringste Durchfallquote erzielte Mecklenburg-Vorpommern mit 23,8 %.

 

Von den Hochschulabsolventen mit einer Regelstudienzeit von weniger als acht Semestern schnitt Bremen mit einer Durchfallquote von 85,7 % am schlechtesten ab. Die Teilnehmer aus München erreichten das beste Prüfungsergebnis: Die Durchfallquote lag bei 17,9 %.

 

Bei den Bewerbern, die gemäß § 36 Abs. 2 Nr. 1 StBerG eine siebenjährige praktische Tätigkeit absolviert haben müssen, lag die Durchfallquote bei 39,9 %, wobei das Saarland das schlechteste Prüfungsergebnis meldete: Dort haben 61,9 % der Teilnehmer die Prüfung nicht bestanden. In Bremen wurde das beste Ergebnis erzielt: Hier lag die Durchfallquote bei 22,2 %.

 

Die Durchfallquote der Kandidaten, die gemäß § 36 Abs. 2 Nr. 1 StBerG eine zehnjährige praktische Tätigkeit absolviert haben, betrug insgesamt 61,6 % und  war im Saarland mit 80,0 % am höchsten. Das beste Prüfungsergebnis erzielte Sachsen-Anhalt: Dort lag die Durchfallquote bei 20,0 %.

 

Bei den Teilnehmern aus der Finanzverwaltung lag die Durchfallquote bei 17,5 %, wobei die Kandidaten aus dem Saarland und Thüringen (insgesamt 4) mit einer Durchfallquote von 100,0 % am schlechtesten abschnitten. In Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nürnberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen haben alle Teilnehmer  (insgesamt 37) bestanden.

 

2. 
Der Anteil der Absolventen eines Hochschulstudiums mit einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern an der Gesamtzahl der Prüfungsteilnehmer ist im Vergleich zum Vorjahr (54,4 %) auf 54,9 % gestiegen. Der Anteil der Hochschulabsolventen mit einer Regelstudienzeit von weniger als acht Semestern beträgt 18,1 % (Vorjahr: 18,7 %). Der Anteil der Bewerber mit mindestens siebenjähriger praktischer Tätigkeit, liegt bei 19,6 % (Vorjahr: 18,6 %). Die Kandidaten, die mindestens eine zehnjährige praktische Tätigkeit absolviert haben müssen, weisen einen Anteil von 7,5 % (Vorjahr: 8,3 %) auf.


 


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